Versicherungsschutz für ehrenamtliche Helfer

Versicherungsschutz für ehrenamtliche Helfer

Helfer: Versicherungsschutz

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  • Welche Absicherung habe ich als Helfer allgemein?

    Der Einsatz und das Engagement von ehrenamtlichen Helfern verdient höchste Anerkennung und Respekt. Doch wie sind ehrenamtliche Helfer bei kurz- oder langfristiger ehrenamtlicher Tätigkeit abgesichert, wenn etwas passieren sollte? Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

    Wenn Sie kurzfristig und selbst organisiert ein Ehrenamt aufnehmen (z.B. Tandem mit einem Geflüchteten), ohne dabei über eine Trägerorganisation tätig zu werden, sollten Sie abklären, ob Sie eine private Unfall- und Haftpflichtversicherung haben. Schäden, die Sie nicht vorsätzlich anderen Personen zufügen, werden oft von privaten Haftpflichtversicherungen abgedeckt, die Sie eigenständig abschließen müssen. Sie sollten dabei unbedingt prüfen, ob Ihre private Haftpflichtversicherung auch ehrenamtliche Tätigkeiten mit absichert (oftmals werden verantwortliche Tätigkeiten, wie die Leitung eines Vereins, vom Versicherer ausgeschlossen!).

    Grundsätzlich gilt: Die private Versicherung hat stets Vorrang. Sollte diese den Schutz verneinen, so können Sie auf Versicherungen der Trägerorganisation oder Einsatzstelle zurückgreifen.

  • Sind Geflüchtete über Sportvereine versichert?

    Einige Deutsche Sportvereine leisten dadurch Integrationsarbeit, dass sie Flüchtlinge einladen, mit den Vereinen zu trainieren, an Wettkämpfen oder am Vereinsleben teilzunehmen. Seit dem Jahreswechsel 2014/2015 sind Flüchtlinge dabei über die ARAG (Europas größter Sportversicherer) versichert. Zuvor waren sie in der Regel als Nicht-Mitglieder nicht versichert bzw. die Versicherungsfragen waren ungeklärt.