Landeserstaufnahme/Wohnen

Landeserstaufnahme/Wohnen

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Was passiert nach meiner Ankunft?

Nach Ihrer Ankunft in Thüringen werden Sie in einer Landeserstaufnahmeeinrichtung untergebracht. Dort bekommen Sie einen Schlafplatz, Essen, bei Bedarf Kleidung und ein Taschengeld. Außerdem werden Sie medizinisch untersucht und wenn nötig behandelt. In der Landeserstaufnahmeeinrichtung gibt es eine Sozialbetreuung, an die Sie sich mit Fragen und Problemen wenden können und eventuell erste Sprachlernangebote. Während der Zeit in der Landeserstaufnahmeeinrichtung sollen Sie Ihre Bescheinigung über die Meldung als Asylbewerber (Ankunftsnachweis, BÜMA) und einen Termin für ihre Asylantragsstellung erhalten.

Nach maximal 6 Monaten bekommen Sie einen „Transfer“ aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung in einen Thüringer Landkreis oder eine kreisfreie Stadt, wo sie für die Dauer Ihres Asylverfahrens bleiben. Asylantragsteller aus sogenannten „Sicheren Herkunftsstaaten“ müssen eventuell noch länger in der Landeserstaufnahmeeinrichtung wohnen.

Wo wohne ich nach dem Transfer?

Nach dem „Transfer“ aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung ist das Sozialamt vor Ort für Ihre Unterbringung zuständig. Sie werden entweder in einer Gemeinschaftsunterkunft oder in einer Wohnung untergebracht. Es kann sein, dass andere Personen die Räume mitnutzen. Es ist notwendig, dass Sie auf andere Personen Rücksicht nehmen. Auch hier gibt es eine Sozialbetreuung, an die Sie sich mit Fragen und bei Problemen wenden können. Ein Umzug an einen anderen Ort ist nur mit Zustimmung der Behörden möglich.

Nachdem Sie Ihre Aufenthaltserlaubnis erhalten haben, können Sie in den meisten Fällen aus den Unterkünften ausziehen und in eine eigene Wohnung ziehen.